

FIRMENGESCHICHTE
1901
Dr. jur. Karl August von Schmieder erwirbt das Gut und das Schloss Steinach, das zusammen mit den Nebenbetrieben Einhausen und Rinkam fast 1.000 ha umfasst. In den nächsten Jahren werden umfangreiche bauliche Veränderungen vorgenommen. So werden eine moderne Rindviehhaltung und eine Brennerei am Schlosshof errichtet. Außerdem werden das Gestüt Steinach (Niedersteinach) sowie eigene Arbeiter-Wohnhäuser gebaut. Der Schlosshof zur damaligen Zeit stellt heute noch unser Logo dar.
1919
Am 19. Oktober 1919 wird im Turmzimmer des Steinacher Schlosses von damaligen Grünlandexperten und von Dr. Karl August von Schmieder der Beschluss gefasst von Steinach aus die deutsche „Grünlandbewegung" zu starten. Es wird vereinbart, dass alles grüne Land, das der Futterwirtschaft dient, mit dem Namen "Grünland" bezeichnet wird. Für Wiesen und Weideland, das dauerhaft grün bleibt, wird der Ausdruck "Dauergrünland" gewählt.
Seitdem ist die SAATZUCHT STEINACH mit dem Begriff "Grünland" untrennbar verbunden.
1941
Dr. Max von Schmieder übernimmt den Betrieb vom Vater.
In den 50er Jahren kommt mit der Selektion und Vermehrung von schnelllebigen Baumarten ein neuer Betriebszweig hinzu. Diese Baumschule für Pappeln und Baumweiden wird allerdings in den 80er Jahren wieder aufgegeben.
1963
Hans-Bernd Meyer (flora-frey) kauft die SAATZUCHT STEINACH. Er lässt im Gestüt einen neuen Kuhstall errichten, da der bisherige im Schlosshof in eine Grassamen-Abpackhalle umgebaut wird. Die erste Reinigungs- und Trocknungsanlage mit mehreren Silos wird 1977 in Betrieb genommen. Zu dieser Zeit beginnt man im Gestüt wieder mit der erfolgreichen Haltung und Züchtung von Trabrennpferden.
1980
Hans-Bernd Meyer verkauft den Betrieb an die „Flurbereinigung“. Das „Alte Schloss Steinach“ – das damalige Betriebsgebäude – wird in den 80er Jahren in ein Jagd- und Schlosshotel umgebaut. Die SAATZUCHT STEINACH wird aus dem Schlosshof ausgesiedelt. Die neuen Gebäude der SAATZUCHT STEINACH entstehen westlich des Schlossberges bei der schon bestehenden Reinigungsanlage.
1984
Die Milchviehhaltung wird aufgegeben. Der Kuhstall im Gestüt wird in Pferdeboxen umgebaut. Eine 1.000 m Trainingsbahn für Trabrennpferde wird gebaut.
1988
Familie Kronseder kauft die SAATZUCHT STEINACH. Herr Norman Kronseder übernimmt die Geschäftsführung. Umfangreiche Investitionen sind nötig, um den Betrieb zukunftsweisend weiterführen zu können. Das Gestüt Steinach wird an den bekannten Trabertrainer Helmut Biendl verpachtet.
1992
Die SAATZUCHT STEINACH kauft die Saatzucht Bornhof GmbH in Mecklenburg-Vorpommern. Zu diesem Betrieb gehören neben dem Bereich der Züchtung auch die landwirtschaftliche Produktion und eine Schweinemastanlage.
2000
Das Gut Ballin mit ca. 1.000 ha landw. Nutzfläche in Mecklenburg-Vorpommern wird in die SAATZUCHT STEINACH integriert. Der Betrieb liegt ca. 30 km vom Betrieb Bornhof entfernt, so dass eine gemeinsame Bewirtschaftung sinnvoll ist. Mit dem Gut Ballin werden die landwirtschaftlichen Flächen erweitert und zudem noch weitere Schweinemastanlagen und eine Schweinezuchtanlage gepachtet.
2007
Die SAATZUCHT STEINACH bewirtschaftet die Agrargesellschaft Burg Stargard mbH in Mecklenburg-Vorpommern aufgrund der günstigen Lage zu Ballin. Betriebsschwerpunkte sind der Marktfruchtanbau und die Schweinemastproduktion.